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Eigentlich war der Tag für mich schon gelaufen und dann lese ich sowas: Der Filmstart vom sechsten Harry-Potter-Film wird um ganze acht Monate verschoben – auf den 17. Juli 2009! Und das auch noch nur deswegen, weil für nächstes Jahr noch nicht so viele Blockbuster anstehen, die richtig viel Geld in die Kassen spülen könnten! Ich fühle mich auf gut deutsch verarscht und kann es noch gar nicht so richtig glauben. Aber sonst wäre es ein Scherz der ganz miesen Sorte.

Wie unpassend eigentlich, dass ich heute im Hygienemuseum in der Ausstellung über Glück war. Sie hat weder Antworten geliefert (was ich auch nicht erwartet hatte) noch gänzlich neue, überraschende Ansätze und Einblicke gegeben. Schade auch, dass es wenig interaktiv angelegt war, wie man es sonst als regelmäßiger Besucher des Hygienemuseums gewohnt ist. So bleibt meine Einstellung dieselbe wie vorher: Glück ist für mich, wenn es das Schicksal gut mit mir meint. Vieles kann man steuern, lenken, beeinflussen, aber letzten Endes ist da immer irgendetwas, was man nicht unter Kontrolle hat und über Glück oder Unglück entscheidet.

Heute hat wohl nicht nur Petrus einen schlechten Tag gehabt, denn ich wüsste nicht, dass es irgendwann einmal aufgehört hätte, zu regnen; nein, für alle Harry-Potter-Fans, denen die Kassen der Filmindustrie schlicht und ergreifend egal sind, war die Nachricht der Verschiebung des Filmstarts eine herbe Enttäuschung. Leider kann keine höhere Macht etwas an dieser Geldgier ändern, aber ich hoffe, dass die Fangemeinschaft einen Weg findet, die Verantwortlichen spüren zu lassen, wie sehr sie die Menschen enttäuscht haben. Sicher ist das kein Weltuntergang, aber auch kein sensibler Schachzug, zumal er so dürftig begründet wird.

Ich bin gespannt, ob das Schicksal einen Weg findet. Und wenn nicht, haben wir immerhin versucht, es herauszufordern.

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